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WARTEN
Meine Beine berühren die Holzkante. Ohne zu wissen wirft mein Auge einen Blick auf die mit roten Blumen verzierte Wandtapete. Am Regalbrett kleben längst vergessene Reste einer Werbung für Kühlschränke. Die orange-vergilbte Nachttischlampe hat keinen Namen. In zwei Stunden kommt er. Das Holz drückt in meine Wade. Vielleicht sollte ich die. Mein rechter Daumen und Zeigefinger entfernen einen grauen Fussel am Knie. Die Stille ist laut. Vierunddreißig Streifen zähle ich zwischen dem Holzbalken und der violetten Tischkante. Violett weil die Farbe abblättert. Mein Blick streift den grauen Fleck links unter dem Fenster. Letztes Jahr schien er kleiner zu sein. Meine Zunge streicht über meine Schneidezähne. Ein bitterer Geschmack im Mund. Meine Blase drückt, ich muss pinkeln. Niemals werde ich diesen Ort verlassen. Ich warte. |
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