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* NIKA BREITHAUPT - home |
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Watch the Peep Eine Ausstellung von Nika Breithaupt und Paul Kramer POW Galerie, Hamburg Eröffnung: Donnerstag, 28.01.2010 um 20h In der Ausstellung Watch the Peep wird das POW zur akustischen und visuellen Raumerfahrung. Die Künstler Nika Breithaupt und Paul Kramer beschaftigen sich beide in ihren Arbeiten mit dem Medium Klang, wenn auch auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Die Bild-Klang-Installationen von Nika Breithaupt beinhalten meist Diaprojektionen und Kompositionen aus bearbeiteten Feldaufnahmen. Die Eigengeräusche des Projektors sind dabei stets ein wichtiger Teil der Arbeit. Zum einen benutzt die Künstlerin die Maschine als musikalisches Instrument, welches mit den anderen Klängen korrespondiert und zum anderen um den mechanischen Aspekt der Arbeit zu verdeutlichen. Der komponierte Sound ist keine Untermalung der projezierten Bilder sondern kommuniziert mit ihnen und schafft eine weitere sinnliche Ebene im Raum, welche versucht den Rezipienten zu vereinnahmen. Sowie der Klang als auch das bewegte Bild erzählen eine Geschichte fur sich, die sich gleichzeitig gegenseitig beeinflusst. Neben einer Bild-Klang-Installation, wird es auch Zeichnungen der Künstlerin zu sehen geben. Paul Kramer wiederum befasst sich in seinen Arbeiten mit der Analyse und Umgestaltung von Schaffungs- und Rezeptionsprozessen in der Musik. Die Tonaufnahmen ähneln oft prozesshaften Remakes von vorhandener Musik wie "In Cync" (aus Terry Rileys "In C") oder "Yesterday's Variations" (Beatles). Ein Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit Nichtmusikern. Bestimmend ist die Auswahl einer speziellen Gruppe oder Zusammenstellung von musikalischem Material. Das Nachempfundene in den Arbeiten ist oft nur sporadisch oder verschlüsselt erkennbar. Ein wichtiger Aspekt ist die Wahl der 'Vorlage' sowie die Interpretationart und Bearbeitung des Materials. Bei "Yesterday's Variations" spielen ausschliesslich Personen die vor vielen Jahren das Klavierspielen aufgegeben haben - solo, ohne das Stück vorher geprobt zuhaben. "In Cync" ist ein Cocktail aus unterschiedlichen musikalischen Elementen von genau so unterschiedlichen Menschen aufgeführt. Wesentlich in den Stucken ist der sinnliche Charakter der zusammengestellten Elemente und deren Bezug zum Original. Im POW zeigt der Künstler eine raumubergreifende Klang-Installation, die sich mit der Interpretation von Tinnitusklängen auseinandersetzt. Ausserdem gibt es eine Hörstation, an der man weiterer Arbeiten beider Künstler horchen kann.
Austellungsansichten |